Ricos Gedichte

Alle meine Gedichte, welche im Laufe der Zeit entstanden :)


Der "Hexer"

"Ich rufe dich,
Oh Belial!
Du Schrecken ew´ger Tiefe!
Du schwarzer Meister Arun´gal.
Und deine dunkle Büste.
Ich befehle dir,...
komm her zu mir.
du Wicht der Lüge und vom Zorne.
Und kommst du nicht, so stoß ich tief
ins Jericho´er Horne!"

Gezogen ist der große Kreis,
Im Banne des Propheten.
Im dreier Ecke liegt Aphronats Zahn.
Es dröhnen die Trompeten.
Der Hexer tanzt in seinem Wahn,
zündet an die Decke.
Welche bestickt mit Zolian,
auf dass man ihn erwecke.

"Ihr Höllentiere bringt ihn mir,
Ich will ihn jetzt hier sehen!
Es ist seine Pflicht,
Ich befehl´ es hier,
Er soll vor mir stehen!"
Es brodelt,
Geifert fürchterlich.
Die Dämonen erwachen.
In dem Hause und außenrum,
überall hört man´s krachen.

Der Hexer steht ganz regungslos.
Er zaudert, schaudert, frieret.
Der Dämon steht jetzt vor dem Mensch,
er hat sich personifizieret.

"Was willst du kleiner dummer Wicht?
Wie konntest du mich rufen?
Ich breche dir deine Arme,
zertret´ dich mit meinen Hufen!"

"So Dämon du
Versuch es nur,
Du wirst es doch nicht können.
Ich rief dich her,
Kann dich schicken weg.
Doch willst du dich nicht mit mir versöhnen?
Deine Macht die ist sehr groß,
doch kann ich dir wohl sagen.
Widersetzt du dich MEINER Macht,
so geht's dir an den Kragen."

Der Dämon schnauft und denkt wohl nach,
Er weiß sich nicht zu helfen.
Keiner fuhr ihn je so an.
Kein Magier und keine Elfen.
Der Mensch er trotzt dem grässlich Tier,
er fürchtet nicht die Sechse.
Wahrlich er muss ein Meister sein.
Eine wahre männliche Hexe.

"So bring denn mir dein Angebot,
Trag´ vor deinen kleinlichen Willen.
Soll ich einen Mönch in Teile hacken?
Oder einen Priester killen?
Ich mache es,
doch verlange ich wohl
dein Blut muss den Vertrag beschließen.
Und brichst du ihn dann werde ich,
deinen Kopf mit Höllenfeuer begießen."

Der Hexer entzweit das magische Band,
er bricht den Stab es Korane.
Er tritt vor den Satan in seinem weißen Gewand.
Schwenkt die himmlische Fahne.
"Satan ich befehle, jetzt und hier.
Dein Schatten fahr´ in diesen Steine!
Was du meiner Schwester angetan,
dass frage die Gebeine.
Meine Rache kommt jetzt und hier,
du wirst sofort vernichtet.
Ich habe Jesus meine Bitte zugetragen.
Er hat über dich gerichtet!"

 

Das Herz

 

Traurigkeit umschließt das Herz,
Wie ein schwarzer Schatten.
Ich denke an die schöne Zeit,
Die wir einstmals hatten.

Sie ist vorbei.
Es bleibt zurück.
Ein tiefes Loch voll Schmerzen....
Tief in mir, mit aller Macht.
Versuch ich es auszumerzen.

Am Ende bleibt ein kleiner Mensch.
Gebrochen, gestorben, vernichtet.
Oh verdammtes kleines Herz.
Was hast du nur angerichtet?

Der "Hexer" Teil 2

(Im ersten Teil hat der vermeintliche Hexer einen Dämonen gerufen. Der Grund dessen war unbekannt und auch das erscheinen des Wesen war wohl nicht ganz einfach. Als er dem Hexer nun also erschien, kam es fast zu einer Art Pakt. Doch scheint es, als hätte der Hexer nur einen Vorwand gebraucht den Dämon sicher zu wiegen nur um ihn dann zu vernichten. Schließlich scheint das Wesen das Leben eines Mädchens auf dem Gewissen zu haben. Wird er es schaffen? Man munkelt noch...)

Dem Teufel graust
Er flucht und tobt,
Er wirft sich gegen den Banne.
Der Hexer hebt seinen alten Stab,
Und steht nun seinen Manne.
Die Elemente verschieben sich.
Es Ufern die Gezeiten.
Aus Tag wird Nacht,
Aus Feuer wird Eis.
Aus der Ferne entstehen Weiten.

Die Hölle bricht auf,
Es zerbricht die Welt.
Der Himmel beginnt zu weinen.
Der jüngste Tag,
genannt Ragnarök
holt zu sich nun die Seinen.
Der heilige Vater verbirgt sein Gesicht.
Sein Sohn kann es nicht fassen.
Die Tore der Finsternis stehen unendlich weit auf.
Die Wächter müssen es passieren lassen.

Der Satan erhebt sich mit seiner Legion.
Der Hexer kann ihn nicht vernichten.
Die Armeen von Himmel und Hölle,
beginnen sich zu lichten.
Tod und Verderben.
Federn und Blut,
säumen den Weg zu den Pforten.
Auf der Welt brennen Kontinente.
Die Menschen verzweifeln allerorten.

Es liegt jetzt an ihm.
Er muss es wohl packen.
Er muss das Wesen vertreiben.
Er beginnt nun einen Kreis zu zieh´n,
Nur noch wenige Momente verbleiben.
Sein Leben zieht an ihm vorbei,
In seinem geistigen Auge.
Als wenn´s sein letzter Atemzug sei,
Als ob dieser Moment dazu tauge
Ihm Kraft zu geben für diesen Kampf,
Ihn darauf vorzubereiten. (habe das Gefühl irgendwas fehlt da noch -.-)

 

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